Mobile World Congress – Die Zukunft des Autos

Um nicht weniger soll es für uns in Barcelona gehen. Barcelona. Mobile World Congress. Gefühlt 856 Tapas-Stände, etliche „Start-Up-Hipster“, über 2.000 „Aussteller“ und rund 100.000 Besucher.

Die Eintrittspreise im hohen dreistelligen Bereich sowie der nötige Nachweis, im Mobil-Umfeld zu arbeiten, würden die Massen fernhalten … Aha!

Was macht Daimler auf einer Mobilfunk-Messe?

Zugegen sind auch diverse Daimler-Kollegen aus verschiedenen Bereichen. Unter anderem: Stark. Wilko Stark. Leiter Daimler Strategie & Mercedes-Benz Cars Produktstrategie und -planung. Ich bin auf der weltweit größten Mobilfunk-Messe.

Mobile? Daimler? Habe ich mich haben sich die Daimler-Kollegen verirrt? „Ganz gewiss nicht“ erwidert Stark.

Die Digitalisierung zieht sich durch die gesamte Wertschöpfungskette und ist auch hinsichtlich der Kundenschnittstelle enorm wichtig.

Genuin als Kongress in Cannes gestartet, findet heute ein großer Teil der Veranstaltung in Messehallen statt, in denen Firmen aus aller Welt Produkte und Dienstleistungen rund um den Mobilfunk präsentieren. Es handelt sich dennoch nicht um eine Publikumsmesse, denn Zutritt zur Messe gibt es nur mit vorheriger Registrierung.

Während ich noch auf meinem Mobiltelefon die Rechnung meiner letzten mytaxi-Fahrt in Barcelona betrachte, gelange ich zu einer „bahnbrechenden Erkenntnis“: Viele Mobilitätsdienstleistungen wären ohne mobile Geräte gar nicht mehr zu nutzen!

Passend dazu lehrt mich Wilko Stark, dass „die Digitalisierungsmessen – hier unter anderem der Mobile World Congress – zukünftig deutlich an Bedeutung gewinnen werden, auch für die Automobilindustrie“. Dazu passend ein Tweet von der letzten IAA:

Die CES beispielsweise hat für manche sogar schon einen höheren Stellenwert als die Detroit Motor Show. Wilko Stark spricht in diesem Zusammenhang vom „Meistern des Zusammenspiels der vier großen Trends: integratives digitales Ökosystem – Autonomes Fahren – Elektromobilität und Share Economy.“ Das Eine ermöglicht vieles Andere.

Initiative DigitalLife@Daimler als digitale Messe-Avantgarde

Und worin liegt der Mehrwert eines Messe-Auftritts? „Daimler kann hier auf der Messe die Strömungen und Inhalte von Mitbewerber und Zulieferern aufnehmen.“

Zudem ist es ganz wichtig, bei den großen Trends in der Automobilindustrie zur Avantgarde zu gehören. Daimler muss als das wahrgenommen werden, was es ist: ein Konzern, der im Zeitalter der digitalen Transformation ganz vorne dabei ist und Trends maßgeblich mitbestimmt,

so der Daimler Chef Stratege.

Kampf um die besten Talente – auch auf dem MWC

Ich lerne: Präsenz zu zeigen ist elementar. Nicht nur gegenüber den Mitbewerbern, Kunden und den eigenen Mitarbeitern, sondern gerade auch gegenüber potentiellen, neuen Mitarbeitern. Den sogenannten Digital Natives.

Währenddessen beobachte ich Anna-Maria Karl, Leiterin des Bereichs Global Talent Sourcing. Die sympathische Kollegin diskutiert mit jungen Messebesuchern. Potentielle Nachwuchskräfte, die vielleicht irgendwann mal „the next big thing“ im Konzern sein könnten.

„Plötzlich“ ist es wieder soweit. Ich habe die nächste Erkenntnis. Ich werde mir langsam selbst unheimlich. Wir brauchen viele fähige von diesen Sogenannten „Digital Natives“, um den digitalen Transformationsprozess innerhalb des Unternehmens erfolgreich gestalten zu können.

Daimler – Mobilitätsdienstleister – Mobile World Congress

Anschließend drehe ich eine kleine Runde, um die dynamische Atmosphäre in den fünf Fußballfeld-großen Hallen aufzusaugen. Spätestens beim Betrachten des Gewusels und der zahlreichen Innovationen aus dem digitalen Bereich leuchtet einem die logische Verknüpfung „Daimler – Mobilitätsdienstleister – Mobile World Congress“ ein.

Gar nicht mal so ungeschickt von den DigitalLife@Daimler Kollegen hinsichtlich der Messe-Premiere auf dieser Digitalisierungsmesse.

Irgendwo lese ich noch im Hintergrund „Tomorrow never waits“. Wo ist eigentlich die nächste Tapas-Bar?

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